Schwerpunkt CMD

Image

Wir sind Experten für die Therapie einer CMD, einer craniomandibulären Dysfunktion.

Was bedeutet CMD?

Die Bezeichnung setzt sich zusammen aus Cranium (Schädel), Mandibula (Unterkiefer) und Dysfunktion (Fehlfunktion). Gemeint ist das sogenannte Zusammenspiel des stomatognathen Systems aus Kiefergelenken, Kaumuskulatur, Kieferknochen und Zähnen. Sobald es Abweichungen oder pathologische Prozesse in einem dieser drei Bereiche gibt, ist die Balance gestört.

Oft dauert es sehr lange, bis erste Schmerzen oder Probleme spürbar sind. Ein Fachmann kann die Anzeichen bereits früh erkennen – und bei Bedarf rechtzeitig gegensteuern.

3 Fragen zur CMD

Woher kommt eine craniomandibuläre Dysfunktion?

Die Ursachen sind vielfältig. Häufig liegen ein asymmetrischer Frontzahnverlauf, abgenutzte Front- oder Eckzahnschneiden oder eine verbrauchte Kaufläche vor.

Auch das Knirschen und Pressen mit den Zähnen sowie das Knacken oder Reiben in den Kiefergelenken sind mögliche Auslöser einer CMD. Selbst Unfälle aus der Kindheit können sich später in einem der drei Teilbereiche bemerkbar machen.

Was sind die Symptome einer CMD?

Je nachdem, welche Ursache zugrunde liegt und welcher Bereich betroffen ist, kann sich eine CMD unterschiedlich äußern. Typisch sind

  • Kopfschmerzen
  • Undefinierbare Zahnschmerzen
  • Knack- oder Reibgeräusche beim Öffnen und Schließen des Mundes
  • Schmerzen in der Kaumuskulatur und den Kiefergelenken
  • Schmerzen um die Ohren
  • Tinnitus
  • Schwindel
  • Beschwerden an der Halswirbelsäule

Wie wird eine CMD diagnostiziert?

Wir untersuchen akribisch die Bereiche des stomatognathen Systems: Kiefergelenk, Kaumuskulatur und Zähne. Auch eine Röntgenaufnahme ist bei der Diagnostik erforderlich, um die Ursachen der Probleme herauszufinden.

Therapie der craniomandibulären Dysfunktion (CMD)

Sobald wir die Ursache der CMD kennen, beginnen wir mit der Behandlung. Aufgrund der Individualität der Symptome und Auslöser, ist auch die Therapie von Patient zu Patient unterschiedlich.

Oft beginnen wir mit der Rekonstruktion der abgebauten Eck-und Frontzähne, die durch Prototypformen wieder arbeitsfähig werden. Auch die Eingliederung einer herausnehmbaren Schiene, die die Muskeln entspannt, kann sinnvoll sein. So können wir zunächst die korrekte Funktion wieder herstellen, ohne irreversible Veränderungen vorzunehmen und den Verlauf zunächst über mehrere Monate kontrollieren. Dazu kann eine parallele Behandlung mit der definitiven Therapie beim Physiotherapeuten zu diesem Zeitpunkt sinnvoll sein.

Erst danach können wir mit der eigentlichen Therapie starten – mit dem Ziel, die Funktion der Kiefergelenke, der Muskulatur und der Zähne wiederherzustellen.